Erneutes Datenleck bei Facebook

In einer neuen Datenpanne werden private Beiträge in Facebook öffentlich geteilt.

Laut Facebook gab es vor kurzem ein Bug bei der private Beiträge der Nutzer, ohne dass diese es bemerkt hätten öffentlich geteilt werden könnten. Durch die Datenschutzpanne könnten nach Facebooks eigener Angabe 14 Millionen Nutzer davon betroffen sein. Wie die Datenschutzleiterin bei Facebook, Erin Egan mitteile, sei man sich über die Pflicht wie die Produkte erstellt und die Daten der Nutzer dabei verarbeiten würden möglichst transparent zu kommunizieren bewusst.

Um dem Gewähr zu leisten hat das Unternehmen am 07. Juni damit begonnen die betreffenden Nutzer über den Fehler zu informieren. Dieser trat demnach zwischen dem 18. und 27. Mai als man an einer neuen Funktion zum Teilen von Inhalten im Profil, wie z.B. Bildern arbeitete auf. Grundsätzlich können Nutzer für das Posten von Inhalten in ihren Einstellungen Anpassungen vornehmen, um zu definieren ob diese bspws. nur für Freunde oder öffentlich, also für alle Facebook-Nutzer einsehbar sein sollen. Die vorgenommene Einstellung wird danach im weiteren Verlauf beim Teilen neuer Posts für diese automatisch übernommen. Durch den Bug wurde der Empfängerkreis im Hintergrund allerdings auf „alle“ geändert. Die Nutzer mit einem eingeschränkten Kreis könnten demnach nichts davon mitbekommen haben, da sie ja vom Greifen ihrer Einstellungen ausgingen.

Das Problem wurde mittlerweile behoben und die Einstellungen bei den Betroffenen wieder auf ihre vorigen korrigiert. Zur Sicherheit wird darum gebeten, die in dem Fehlerzeitraum veröffentlichten Posts am besten nochmal durchzugehen. Wie viele der 14 Millionen Nutzer ihre Beiträge tatsächlich unwissend öffentlich geteilt haben sei zu diesem Zeitpunkt noch unklar.

Facebook-Datenskandal mit Cambridge Analytica

Erst im März 2018 hatte sich Facebook durch die englische Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica während des US-Wahlkampfes mit negativer Presse auseinander setzen müssen. Camebridge Analytica soll demnach der unerlaubte Zugriff auf die Daten von mehr als 50 Millionen Facebook-Nutzern ermöglicht worden sein. Mit den daraus erhobenen Informationen seien die Anhänger des heutigen US-Präsidenten mobilisiert und die potenziellen Wähler der Gegenkandidaten Hilary Clinton von der Wahl abgehalten worden sein. (Quelle: heise.de)

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