Website Struktur

Seitenstruktur verbessern – Onpage Optimierung

 

Die Seitenstruktur zu verbessern gehört zu den wichtigsten SEO Onpage Maßnahmen. Was dabei beachtet werden muss, wird hier erklärt.

Von der Navigation bis hin zur internen Verlinkung und URL-Struktur. Es gibt viele Details die auf dem Weg zu einer optimierten Website-Struktur berücksichtigt werden müssen.

Seitenstruktur verbessern – Inhalt:

  • Navigation der Website verbessern
    • Navigation der Seite richtig umsetzen
  • Interne Verlinkung
  • URL-Struktur der Website verbessern
    • URLs werden oft verlinkt
    • URLs werden in den Suchergebnissen angezeigt

In diesem Artikel wird die Reihe “Was ist SEO” fortgesetzt. Die Seitenstruktur nimmt dabei den letzten Teil in der Onpage Optimierung ein. Folglich werden im Anschluss an diesen Teil, Offpage Maßnahmen thematisiert werden. Was bisher besprochen wurde:

Was ist SEO Teil I – Grundlagen

Was ist SEO Teil II – On-Page Optimierung

  • Relevante Meta-Tags
  • Content
  • Seitenstruktur

Zunächst jedoch widme ich mich an dieser Stelle der Seitenstruktur. Sie ist eine der wesentlichen Bausteine der Onpage Optimierung, da sich mit grundlegenden Fragestellungen der Website auseinandersetzt. In Zusammenhang mit der Erarbeitung einer Seitenstruktur müssen z.B. erfolgskritische Fragen wie Sinn und Zweck der Seite oder Zielgruppe geklärt werden. Diese und weitere Überlegungen sind die Basis einer erfolgreichen Website. Auf deren Stütze wird eine sinnvolle Navigation erarbeitet und optimierte URL-Struktur ermöglicht. Weiterhin werden Gedanken über die Möglichkeiten der internen Verlinkung herangezogen, um sicherzustellen, dass alle Inhalte von der Suchmaschine indexiert und vom Nutzer registriert werden. Alles in einem geht es darum, dem Besucher der Website einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu bescheren auf dass er wieder kommen möge und die Suchmaschine problemlos alle Dokumente unserer Website in den Index aufnehmen kann, ohne dabei auf Stolperfallen bei der Seitenstruktur zu stoßen. Dabei gibt es einige Dinge zu berücksichtigen, auf die ich folgend eingehen möchte.

Navigation der Website verbessern

Die Navigation soll dem Nutzer dabei helfen den gesuchten Inhalt zu finden. Sie kann aber auch ein wichtiges Indiz für die Suchmaschine sein, welche Seiten der Webmaster für wichtig hält und damit bestimmen welche Rolle die einzelnen Seiten im Gesamtbild der Website einnehmen.

Navigation der Seite richtig umsetzen

Möchte man eine einfache und benutzerfreundliche Navigation einsetzen, sollte man:

1) Grundlegende Fragen klären

-Was ist der Zweck der Website?
-Wer ist die Zielgruppe der Website?
-Welche Art von Content wird bereitgestellt?
-Welche Informationen sollen darin bereitgestellt werden?
-Was möchte man mit der Website bewirken?
-weitere Fragen…

2) Zusammenhänge erkennen und kategorisieren

-Gibt es vielleicht zwischen den bereitgestellten Informationen und Daten Verbindungen und kann man diese in aussagekräftige Kategorien zusammenfassen?
-Oder gibt es vielleicht zahlreiche Produkte und können diese in sinnvollen Kategorien und Unterkategorien sortiert werden?

Beispiel:
Home
->Artikel über Hundefutter
->Artikel über Katzenfutter
->Artikel über Hasenfutter
->viele weitere Artikel über Futter unterschiedlicher Tierarten

->Kategorie “Tierfutter”?

Also:

Home->Kategorie Tierfutter->Artikel zu Tierfutter

Das ist nur ein kleines und sehr einfaches Beispiel. Das betrachtete Thema kann natürlich wesentlich komplexer sein und durchaus mehr Subkategorien beinhalten.

Wesentlich ist:
Es kommt bei dieser Übung darauf an, die Komplexität eines Themengebietes durch sinnvolles Kategorisieren geschickt zu verpacken, sodass auch ein unvoreingenommener Besucher der Website intuitiv erkennt worum es sich bei der Seite handelt, wo er sich gerade auf der Website befindet und wo er Content findet, den er sucht.

3) Auf Umfang und Aufbau der Navigation achten

Jede Website hat normalerweise eine Start-, Root- oder Homeseite. Sie bildet dabei die Basis, da sie die am häufigsten besuchte Seite darstellt und für den Nutzer der Ausgangspunkt in der Navigation der Website ist. Sofern eine Website mehr als nur eine Handvoll Seiten umfasst, lohnt es sich auch genauer darüber nachzudenken wie die Navigation aufgebaut werden sollte. Bei einem sehr großen Themenkomplex kann es schnell passieren, dass man überlegt, konzeptioniert, kategorisiert und am Ende zahlreiche Kategorien und Unterkategorien auf die Beine stellt.

Hier sollte der Umfang jedoch begrenzt sein. Je nachdem wie Inhaltsreich ein Thema ist, sollte die Hauptnavigation zwischen 2-7 Menüpunkte bzw. Kategorien beinhalten und nicht mehr. Wenn möglich vermeidet man auch besser, dass ein Bereich mehr als doppelt so viel Inhalt hat wie andere. Am besten wäre es, die Seitenstruktur ähnelt einer wohl balancierten Pyramide.

Seitenstruktur

Eigene Darstellung

 

Betrachten wir, um das ganze etwas plastischer zu machen einen Shop für Haustiere. So können die Hauptkategorien Kat1-3 z.B. unterschiedliche Haustiere wie Hund, Katze und Maus sein (Ebene 2). In den Subkanälen wären beispielsweise die einzelnen Produktgattungen, wie z.B. Futter, Bekleidung, Spielzeug usw. mit den jeweiligen Produkten (Ebene 3). Das kann reichen, muss es aber nicht. Möglicherweise braucht man eine vierte oder mehr Ebenen. Denkbar in Futter, bspw. Dosenfutter, Trockenfutter etc. So kann eine weitere “Detailebene” durchaus Sinn machen und hinzugefügt werden, jedoch sollte die Tiefe der Verzeichnisse nicht zu weit gehen. 3 Ebenen kann man als sinnvolles Maß betrachten. Dadurch bleibt die Seite für den Nutzer überschaubar und der Content kann von den Robots besser gecrawlt werden. Sollte es dennoch notwendig sein weitere Ebenen hinzuzufügen, empfiehlt es sich darüber Gedanken zu machen, wie der Content für den Nutzer noch übersichtlich bleibt, z.B. durch Einsatz von “Breadcrumbs” in der Navigation und inwieweit der Content noch gecrawlt wird, z.B. mit dem Einsatz einer XML-Sitemap.

4) Richtige Begriffe für die Navigation finden

Hat man für sich nach reichlichen Überlegungen eine zufriedenstellende Navigation skizziert und ist zu dem Schluss gekommen, dass bestimmte Bereiche so viel Inhalt verbergen, dass man ihnen einen Menüpunkt in der Hauptnavigation zuordnet, kann man in der Regel auch sicher sein, dass der Begriff von der Zielgruppe gesucht wird. Denn das ist unter anderem ein wichtiges Kriterium für die richtige Bezeichnung der Menüpunkte. Ich beispielsweise habe einen Blog über Onlinemarketing, worin ich auch viel über die Optimierung für Suchmaschinen schreibe. Es liegt also nahe das zu einem überstehenden Menüpunkt zu machen. Dazu habe ich allerdings zahlreiche Möglichkeiten zur Auswahl.

Beispiele:

Suchmaschinenoptimierung
Suchmaschinen-Optimierung
SEO
Search Engine Optimization
Optimierung für Suchmaschinen
Suchmaschine optimieren
Google Optimierung
usw.

Bei einem anderen Thema kann man durchaus viel mehr Synonyme und Variationen finden, die infrage kommen könnten. Wichtig ist, dass es dem entspricht, was die Zielgruppe voraussichtlich auch suchen mag. Man muss sich in die Zielgruppe hineinversetzen. Hier wird es auch deutlich ob man grundlegende Fragen wie in Punkt 1 weiter oben aufgeführt, bedacht und geklärt hat. Was für ein Problem löst diese Seite? Sucht der Nutzer nach Informationen oder äußert er in der Suche er konkrete Handlungsabsicht? Was würde er wohl in der Suchmaschine eingeben, um sein Problem zu lösen bzw. die Information oder das Objekt seiner Begierde zu bekommen? Würde ich in diesem Menüpunkt z.B. speziell über Möglichkeiten der Analyse zur Suchmaschinenoptimierung schreiben, wäre es wahrscheinlich sinnvoller den Menüpunkt in “SEO Analyse” umzubenennen, denn das ist es was der Nutzer hier finden wird. Ich schreibe dagegen über verschiedenste Aspekte der Suchmaschinenoptimierung, weshalb ich mit “SEO” ganz gut fahre.

Natürlich gibt es sehr viele kreative Köpfe da draußen, die mit an der Aufgabe riesen Spaß haben und ihren Gedanken freien Lauf lassen. Das ist auch super. Dennoch gibt es sehr hilfreiche Tools, die einen dabei unterstützen können, optimale Begriffe für das Menü zu finden. Ich persönlich komme ganz gut mit folgenden klar:

Keyword-Tool von Google Adwords

und

Google Trends

Mit dem Keyword Tool bekommt man ein ziemlich konkretes Bild darüber inwieweit bestimmte Begriffe in Google gesucht werden. Man sollte hier bei der Suche jedoch unter dem Punkt “Übereinstimmungstypen” ->”Exact” auswählen. Das ist der genauere Wert.

Keyword Tool Google

Eigene Darstellung

 

Google Trends zeigt sehr gut ob die Begriffe im “Trend” liegen. Dabei kann man auch regionale und zeitübergreifende Untersuchungen vornehmen, was ein wichtiger Hinweis sein kann. Nehme ich z.B. “Handys” oder “Smartphones”?

Google Trends

Eigene Darstellung

Pro’s und Contra’s

Pro

  • Die Navigation sollte den Content gut strukturieren und es dem Nutzer jederzeit leicht zu erkennen geben, wo er sich gerade auf der Website befindet bzw. wo er präferierte Inhalte findet
  • Die Verzeichnisstruktur sollte dazu verwendet werden, die Art des Contents auf der Website darzustellen
  • Verteilung des Inhalts ist ausgewogen und hat keinen Schwerpunkt in einem bestimmten Verzeichnis der Website

Contra

  • Verwendung von sehr tiefgehenden Verschachtelungen von Unterkategorien wie …/sub1/sub2/sub3/sub4/sub5/sub6/page.html
  • Verwendung von Verzeichnisnamen, die keinen Bezug zum Inhalt haben

Interne Verlinkung

Hat man die Navigation erfolgreich fertiggestellt, sieht sie im besten Fall aus wie eine Pyramide. Nun kommt es darauf an die einzelnen Zweige der Pyramide in einem Bereich miteinander zu verknüpfen. Wenn man es genauer betrachtet, können wir unter Umständen nämlich kleinere Pyramiden innerhalb der großen finden. Wie meine ich das? Möglicherweise schreibe ich einen Artikel über eine gute Seitenstruktur. Darin enthalten gehe ich auf notwendige Weiterleitungen ein, die man unbedingt einsetzen sollte wenn man Inhalte auf der Website verschiebt. Zufälligerweise habe ich auch darüber einen Artikel geschrieben und kann diesen nun verlinken. Das Prinzip ist also einfach, aber auch nicht so einfach.

Linkstruktur

Eigene Darstellung

 

Jede Seite an der Spitze der Pyramide sollte jeweils auf die Subkategorien darunter verlinken und umgekehrt. Dadurch, dass inhaltlich verwandte Dokumente miteinander verknüpft werden, teilen wir der Suchmaschine mit wie die Inhalte auf der Seite zusammenhängen und was von Bedeutung ist. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit gesteigert ein Ranking zu erzielen. Man sollte jedoch aufpassen, dass die Links im Kontext zur Zielseite stehen. Durch das setzen von internen Links zu Dokumenten, die nicht im Kontext zum Thema stehen, können sonst fasche Akzente gesetzt werden.

Ein Beispiel:

Würde man jetzt Dokumente unter dem Subverzeichnis Meta-Tags (Ebene 4) nun ständig zu Offpage in der Ebene darüber verlinken, könnte die Suchmaschine glauben, dass Meta-Tags inhaltlich mit Offpage in Verbindung steht, wobei es zu Onpage zählt und mit Offpage nichts zu tun hat. Auch hier sollte man sich genauer darüber Gedanken machen wie die Seiten miteinander zusammenhängen bevor man willkürlich Links setzt.

Zu vermeiden sind auch sog. Sackgassen. Nehmen wir an ein Nutzer landet auf einer Seite, die keine weiteren Unterverzeichnisse mehr hat. Befindet er sich auf der untersten Verzeichnisebene, kann er nur noch über den Zurück-Button oder Klick auf einen Banner die Seite verlassen. Um das zu vermeiden sollten hier themenrelevante Links angeboten werden, die dem Nutzer ermöglichen weitere Inhalte aufzusuchen. In diesem Zusammenhang sollte man sich ggf. auch auf die Suche nach Broken Links machen.

Pro’s und Contra’s

Pro

  • Von jeder Seite auf der Website kann man mit einem Klick zu jeder anderen gelangen
  • Vermeidung von Sackgassen

Contra

  • Interne Links, die nicht im Kontext mit dem Themengebiet der Ziel-URL sind

URL-Struktur der Website verbessern

Auch die URL Struktur ist von großer Bedeutung, da man sich mit schlechten URLs so einiges versauen kann bzw. Möglichkeiten, besser oder überhaupt zu ranken herschenkt. Die Verwendung aussagekräftiger Kategorien oder Seitenbezeichnungen hilft nicht nur dabei die Website besser zu organisieren, es kann auch dazu beitragen, dass ein besseres Crawlen der Dokumente durch die Suchmaschine ermöglicht wird. Denn…

URLs werden oft verlinkt

(1)

Lange URL

Eigene Darstellung

(2)

Optimierte URL

Eigene Darstellung

Eine URL wie in (1) sieht für den Leser wenig einladend aus. Man hätte mit Sicherheit Schwierigkeiten solch eine URL im Gedächtnis zu behalten (wer würde das bei der URL überhaupt versuchen :D) oder zu verlinken. Zudem könnte die lange URL dazu führen, dass man einen Teil einfach “abschneidet”, weil man es für überflüssig halten könnte bzw. auf ein Unterverzeichnis/Kategorie oder dergleichen zugreifen möchte. Bei einer Vielzahl an nicht zuordenbaren Parametern kann das schnell passieren und der Link ist nicht mehr zu gebrauchen.

Bei (2) dagegen kann man noch bevor man den Inhalt gelesen hat, erahnen worum es auf der Seite geht. Oft werden Inhalte auch mit der URL als Ankertext verlinkt, z.B. in einem Forum oder Blogpost etc. Welcher Link macht da wohl eine bessere Figur?

Eine URL, die wichtige Keywords enthält ist für den Nutzer als auch für die Suchmaschine mit Sicherheit informativer und nützlicher als eine, die mit unverständlichen IDs und unnötigen Parametern gefüllt ist.

URLs werden in den Suchergebnissen angezeigt

Die URL eines Dokuments wird ebenfalls als Teil der Suchergebnisse aufgezeigt. Sie erscheint im Snippet zwischen Dokument-Titel und Description.

Google Suche

Eigene Darstellung

(3)

Snippet Google

Eigene Darstellung

Für die Suchworte “microsoft verzockt” erhält man in Google unter anderem das oben dargestellte Ergebnis angezeigt (3). Die URL des Artikels enthält die Suchbegriffe, welche sowohl im Titel als auch in der URL von der Suchmaschine fett hervorgehoben werden.  Auch in der Description werden im Suchbefehl vorhandene Begriffe hervorgehoben. So sieht der Nutzer was er finden wollte und die Suchmaschine kann sicherstellen, dass der angezeigte Inhalt dem Suchwunsch des Nutzers entspricht. Auch an dieser Stelle sprechen relevante Worte in der URL einen Nutzer höchstwahrscheinlich  mehr an als eine mit Paramatern und IDs überfüllte URL  wie “alles-online-marketing.de/verzeichnis21/artikel/124″ es tun würde.

Grundlegendes zur Beschaffenheit einer URL:

  • Sonderzeichen entfernen (Sonderzeichen sind alle Zeichen außer a-z bzw. A-Z, Ziffern und ein Bindestrich.
    • ß durch ss, ä durch ae, ö durch oe und ü durch ue
    • sonstige Sonderzeichen: é durch e, â durch a usw.
    • Leerzeichen durch Bindestriche ersetzen
    • Erstes und letztes Zeichen darf kein Bindestrich sein
    • Satzzeichen und weitere nicht in das Schema “a-z, A-Z, Ziffern” passende Zeichen wie Währungssymbole, Klammern usw. entfernen
    • Vermeidung von mehreren Bindestrichen hintereinander
    • Die Länge der URL sollte nicht länger als 100 Zeichen lang sein, maximal jedoch 200
    • Groß- und Kleinschreibung spielt für das Ranking keine Rolle, kann aber bei korrekter Schreibweise zu besseren CTRs (Click-Trough-Rate) in den SERPs (Search Engine Result Page = Suchergebnisseite) führen, wobei das sehr subjektiv ist. Viele Nutzer erwarten kleingeschriebene URLs. Ich persönlich würde schon aufgrund der Einfachheit auf Groß- und Kleinschreibung verzichten.

WICHTIG: Bedeutender ist, dass der Content nicht unter mehreren URL-Varianten zu erreichen sein sollte, da das zu Duplicate Content führen würde. Die “falsche” URL muss permanent per 301-Redirect auf die korrekte URL weiterleiten. Im Zweifelsfall sollte man einfach Kleinschreibung verwenden.

Pro’s und Contra’s

Pro

  • Worte in der URL einsetzen
    • URLs, die wichtige Worte für Seiteninhalt und -struktur enthalten machen dem Nutzer die Navigation leichter
    • Besucher der Website können sich URLs besser einprägen und neigen eher dazu Dokumente zu verlinken

Contra

  • Verwendung von sehr langen URLs mit unnötigen Parametern und Session-IDs
  • Verwendung von eher allgemein gehaltenen Seitenbezeichnungen wie “seite1″, “seite2″ usw..
  • Übertriebener Einsatz von Keywords in der URL wie “www.….de/social-media/was-ist-social-media/social-media”

Pro

  • Jeweils eine URL für ein Dokument verwenden
    • Immer dieselbe URL in der Strukturierung und der internen Verlinkung verwenden
    • Kann auf denselben Content über verschiedene URLs zugegriffen werden, sollte von den unerwünschten URLs eine 301-Weiterleitung auf die bevorzugte URL eingefügt werden.
    • Sollte keine Weiterleitung eingerichtet werden können, ist es auch möglich der Suchmaschine mit dem rel=”canonical”-Linkelement die repräsentative URL mitzuteilen, in dem man sie mit dem Canonical-Tag auf den unerwünschten URLs einfügt. Der Tag kommt jeweils in den Header der Seite. Das sieht dann z.B. so aus: <link rel=”canonical” href=”http://alles-online-marketing.de/redirects/” />

Contra

  • Man kann von Seiten aus der Subdomain und dem Rootverzeichnis auf den gleichen Content zugreifen.
  • Verwendung von Groß- und Kleineschreibung in den URLs. Ein Großteil Nutzer erwartet kleingeschriebene URLs und kann sich diese besser einprägen.

Eine gute Seitenstruktur ist eine der wesentlichen Bausteine der Suchmaschinenoptimierung und sollte von jedem Webmaster gewissenhaft überdacht werden. Sie erlaubt sowohl den Suchmaschinen als auch dem Nutzer Inhalte auf der Website leichter zu finden und aufzunehmen. Eine gute Seitenstruktur ist sinnvoll durchdacht und einfach. Sie bietet dem Nutzer jederzeit eine Übersicht, wo er sich befindet. Mit Hilfe der richtigen URLs wird dazu beigetragen, dass Inhalte eher gemerkt, verlinkt und geteilt werden. Durch die interne Verlinkung stellen wir sicher, dass alle relevanten Dokumente gefunden und richtig zugeordnet werden. Wer das alles berücksichtigt, leistet definitiv einen großen Beitrag für ein erfolgreiches Ranking in den Suchmaschinen.

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